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Die Kirche in Hirschwald

(eine Beschreibung)

Die Kirche in Hirschwald war früher eine Jagdkapelle. Das Kirchlein muß schon sehr alt sein, vielleicht so alt wie das Dorf Gumpenhof selbst. Die Ortschaft Hirschwald hieß langezeit Gumpenhof.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts ist die Kapelle baufällig geworden.
1740 wurde sie dann erweitert. Die Patres des Klosters Ensdorf hielten hier am Kirchweihtag und an einigen Sonn- und Feiertagen Gottesdienste ab.

Die Kirche ist dem hl. Johannes dem Täufer geweiht. Das Patrozinium (= Kichweihfest) wird alle Jahre am 24. Juni feierlich begangen.

Im  rechten Seitenfenster kann man heute noch das Jagdmotiv (= Jagdzeichen) und die Patrone der Jäger, die Heiligen Eustachius und Hubertus bewundern. Über dem Altar befindet sich das kurpfälzische Wappen, das aus dem Jahre 1730 stammen soll.

Während  der Renovierungsarbeiten im Jahre 1968, stieß man am 26. September im Altarraum auf eine Gruft, in der sich ein gut erhaltenes Grab befindet. Im Sarg liegt das 140 cm große Skelett einer jungen weiblichen Person, die im Alter von etwa 15 – 18 Jahren verstorben sein dürfte. Wer das hier begrabene Mädchen war, weiß niemand zu sagen. Es gehörte auf jeden Fall der kurfürstlichen Familie an, sonst hätte man sie nicht in der Kirche bestattet. Die Gruft, die sich unmittelbar vor dem Altar auf der linken Seite befindet, ist 1,90 m lang und etwa 60 cm breit. Der Sarg ist mit hellblauer Farbe gestrichen. Es befinden sich drei weiße Kreuze auf ihm.

 

Johanneskirche Hirschwald

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Johanneskirche Hirschwald


 

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